TATuPDates

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TATuP Bd. 26 Nr. 1–2 (2017), S. 90

3/2017 erscheint Ende 2017 zum Thema

„Technik – Folgen – Simuliert“

Die nächste TATuP-Ausgabe befasst sich mit dem Nutzen agentenbasierter Modellierung und Simulation (ABMS) für die Technikfolgenabschätzung (TA). Beide Felder haben bislang nur wenige Berührungspunkte, auch daher ist das Potenzial, das in einer Verknüpfung von TA und ABMS liegt, bisher nur in Ansätzen ausgelotet. Dabei eignet sich die ABMS in besonderer Weise, um soziotechnische Systeme im Computer zu modellieren und zu fragen: Wie entwickeln sich What-if-Szenarien weiter? Wie wirksam sind steuernd-gestalterische Eingriffe? Freuen Sie sich auf Beiträge u. a. zu Grundlagen und Geschichte der ABMS und deren möglichen Nutzen für die TA, zur Entwicklung von ABMS-Modellen auf Grundlage soziologischer bzw. ökonomischer Theorien, oder zur Frage, wie ABMS-Modelle validiert und kalibriert, d. h. mit realen Systemen abgeglichen werden. Gastherausgeber des Themas sind Johannes Weyer (TU Dortmund) und Michael Roos (Ruhr Universität Bochum).

Verstärkung für die Redaktion

Seit Juni 2017 arbeitet Ulrich Ufer am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) als wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie im Redaktionsteam der TATuP. Als Sozialanthropologe und Historiker forscht er u. a. zum Leben in der modernen Stadt und zu den Diskursen über ihre Vergangenheiten und Zukünfte. Von 2009 bis 2014 war er DAAD-Professor am Département d’anthropologie der Université de Montréal. Zuletzt arbeitete er als Koordinator und Geschäftsführer der trinationalen Graduate Academy SERIOR (Security-Risk-Orientation) an der Universität Koblenz-Landau. Ulrich Ufer studierte an der University of Cambridge und promovierte an der EHESS, Paris.

TATuP Relaunch: echte Teamarbeit

Der Relaunch von TATuP hat die Redaktion über ein Jahr lang in Atem gehalten. Nicht möglich gewesen wäre er ohne unsere neuen Partner im Münchner oekom verlag – das Team um Ulrike Sehy (Leiterin Zeitschriften), Petra Kieselbach, Tabea Köster, Martina Blum und Janine Gaumer – sowie Kornelia Rumberg (Visuelle Konzeption und Gestaltung) und Tobias Wantzen (Grafik und Satz). Unser Dank gilt auch den Organisatoren der TA-Konferenzen in Bonn, Cork und Wien für die Einladung, die neue TATuP zu präsentieren. Mit kritischen Rückfragen und intensiven Diskussionen haben zudem zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zum Gelingen beigetragen.

Neuer Webauftritt online

Auch im Web präsentiert sich TATuP im neuen Gewand. Unter www.tatup.de finden Sie ausführliche Informationen zum Konzept der Zeitschrift, den Bezugsmöglichkeiten, der Einreichung von Artikeln und dem Begutachtungsverfahren – jeweils auf Deutsch und Englisch. Neben der aktuellen Ausgabe im Volltext können Leserinnen und Leser in Zukunft auch auf ein alle 25 Jahrgänge umfassendes Archiv zugreifen.

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