Open Science aus Perspektive der Technikfolgenabschätzung

Zu Begriff, gesellschaftlicher Einbettung und möglichen Entwicklungen eines ubiquitären Konzepts

Abstract

Dieser Beitrag nähert sich dem Thema Open Science aus der Perspektive der konzeptionellen Vorbereitung einer umfassenden Technikfolgenabschätzungsstudie. Es werden vier Dimensionen des Konzepts der Offenheit von Wissenschaft unterschieden: freier Zugang, öffentliche Kommunikation, offene Kooperation und die Überwindung gesellschaftlicher Subsysteme. Es wird des Weiteren eine sinnvolle Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes Open Science vorgeschlagen, die bei einer TA‑Studie berücksichtigt werden müsste. Nach einer kurzen Darstellung des Status Quo für drei typische Konkretisierungen von Open Science (Open Access, Open-Peer-Review, Wissenschaftsnetzwerke) werden vier Szenarien der zukünftigen Entwicklung von Open Science zur Diskussion gestellt.

Veröffentlicht
15.08.2017
Ziterweise
RIEHM, Ulrich; NENTWICH, Michael. Open Science aus Perspektive der Technikfolgenabschätzung. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 1-2, S. 11-17, Aug. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://www.tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=20>. Datum des Zugriffs: 11 Dez. 2017. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.11.