Technik zur Unterstützung von Citizen Science und Open Science

Technische und organisatorische Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze

Abstract

Wenn BürgerInnen aktiv am Datengewinnungsprozess als zentralem Baustein empirisch ausgerichteter wissenschaftlicher Projekte teilhaben, kann dies als Beitrag zu einer offenen und bürgernahen Wissenschaft angesehen werden. Eine solche Teilhabe kann durch die Bereitstellung von technischen Werkzeugen erheblich erleichtert werden. Daher sollen Participatory Sensing als Bereitstellung von günstigen Sensoren zur Messung von Umweltparametern sowie Wearable Technologies zur Aufnahme von quantifizierten Vitaldaten und physiologischen Zuständen vorgestellt werden. Konzeptionell kann die Bereitstellung von Daten, die mit diesen Werkzeugen erhoben wurden, als Allmende verstanden werden – mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken. Nach der Beschreibung von Beispielen aus den Bereichen von Participatory Sensing und Wearable Technologies werden zu erwartende Herausforderungen identifiziert und technisch-organisatorische Ansätze zu deren Lösung skizziert.

Veröffentlicht
15.08.2017
Ziterweise
WEBER, Karsten et al. Technik zur Unterstützung von Citizen Science und Open Science. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 1-2, S. 25-30, Aug. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://www.tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=22>. Datum des Zugriffs: 26 Sep. 2017. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.1-2.25.