Diffusionsprozesse von Öko-Innovationen

Ein agentenbasierter Ansatz

Abstract

Der Artikel diskutiert Hindernisse für einen Strukturwandel zu einer ökologisch
nachhaltigen Wirtschaftsweise auf der Produktebene. In einem
agentenbasierten Modell wird eine Marktsituation mit Lock-in-Effekten
simuliert, welche das technologische Paradigma eines verschmutzenden
Produktionsprozesses gegenüber einer neu in den Markt eintretenden
Öko-Innovation festigen. Konsumenten haben die Möglichkeit,
über ihre Konsumwahl Einfluss auf den Strukturwandel zu nehmen.
Dazu unterscheiden sie die ihnen angebotenen Produkte aufgrund von
räumlichen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Kriterien. Simulationen
des Modells zeigen den Einfluss heterogener und homogener
Konsumpräferenzen auf das Niveau an Umweltverschmutzung und die
Adoptionsraten des umweltfreundlichen Produktes auf.

Veröffentlicht
18.12.2017
Ziterweise
LEWALDER, Florian. Diffusionsprozesse von Öko-Innovationen. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 3, S. 30-36, Dez. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://www.tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=63>. Datum des Zugriffs: 16 Jan. 2018. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.3.30.