Out of Africa

Eine neue Perspektive auf Digitalisierung in Afrika

Schlagworte: information and communication technologies, digital revolution, digitalisation, mediatisation

Abstract

Wirtschaftliche und soziale Unternehmen sowie Regierungen befassen sich zunehmend mit der Einführung westlicher Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Afrika. Angesichts der Auswirkungen der digitalen Revolution stellen sich kritische Fragen zu dieser Implementierungsstrategie. Dieser Beitrag möchte einen kontraintuitiven Blick auf die „Expansion“ westlicher IKT-Lösungen nach Afrika werfen. Wir argumentieren, dass die „digitale Revolution“ deshalb erfolgreich in Afrika stattfindet, weil sie auf Werten gründet, die indigenen – auch afrikanischen – Kulturen eher entsprechen als westlichen Prinzipien. Wir gehen davon aus, dass die Digitalisierung zukünftig eher durch Innovationen aus Afrika als in Form der Einführung in Afrika vorangetrieben wird. Zur Untermauerung dieser These präsentieren wir das Beispiel eines erfolgreichen, etablierten IKT-Dienstleisters „made in Africa“ und IKT-Konzepte afrikanischer Studierender, die sich zu weiteren erfolgreichen IKT-Lösungen aus Afrika entwickeln können.

Veröffentlicht
08.07.2019
Zitationsvorschlag
RADEMACHER, U.; GRANT, T. Out of Africa. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, v. 28, n. 2, p. 41-47, 8 Juli 2019.