Das Institut für Technik und Gesellschaft (ITG) am TaT Transferzentrum für angepaßte Technologien

TA-Institutionen und -Programme

Das Institut für Technik und Gesellschaft (ITG) am TaT Transferzentrum für angepaßte Technologien

von K. Tacke, R. Tschiedel, Th. Becker

In diesem Beitrag wird zunächst eine Einführung in die Grundsätze des TaT Transferzentrum für angepaßte Technologien und die Aufgabenstellungen des Instituts für Technik und Gesellschaft (ITG) des TaT gegeben. Daran schließt sich eine Übersicht über wichtige bisherige und aktuelle Aktivitäten des ITG im Bereich Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung und Technikgestaltung an. Am Beispiel des Projektes "Technikfolgenabschätzung Mikrosystemtechnik", das vom TaT in Kooperation mit MST Aerospace Köln, durchgeführt wurde, wird sodann das Konzept einer "innovationsorientierenden" Technikfolgenabschätzung ausführlicher dargestellt.

Grundsätze

Das Transferzentrum für angepaßte Technologien (TaT) ist eines der jüngeren Technologiezentren in der Bundesrepublik Deutschland und wurde in den Jahren 1991 und 1992 mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen errichtet und seitdem ausgebaut. Es unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in Fragen der internationalen Zusammenarbeit und bei der Entwicklung, Markteinführung und Marktdurchdringung umwelt- und sozialverträglicher ("angepaßter") Produktionsverfahren und Produkte. Neben Einrichtungen zur Beratung, Qualifizierung und Demonstration hat das TaT dazu das "Institut für Technik und Gesellschaft" (ITG) als interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut aufgebaut.

Neben Fragen des technischen Funktionierens, der Kosten / des Preises und der Warenästhetik werden an Produktionsverfahren und Produkte zunehmend auch Anforderungen der Umwelt- und Sozialverträglichkeit betrieblich und marktrelevant.

Im Rahmen der Zielsetzung des TaT gehört es zu den wichtigsten Aufgabenstellungen des ITG, 

Um hierzu relevante und wissenschaftlich fundierte Aussagen machen zu können, ist es erforderlich, (neben den üblichen Marktpotentialstudien) Studien und darüber hinausgehende Unterstützungen zu organisieren und anzubieten, dazu gehören:

Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung und (Unterstützung von) Technikgestaltung geschehen insofern im ITG innovationsorientiert (als gezieltes Verfahren im Rahmen von sozialen und technischen Innovationsprozessen) und innovationsorientierend (als Optimierung von Produktionsverfahren und Produkten hinsichtlich ihrer Umwelt- und Sozialverträglichkeit). Sie geschehen als Beratung (Studien), Mediation (verfahrensbegleitend und -unterstützend) und als Methoden- und Verfahrensweiterentwicklung.

Überblick über wichtige bisherige und aktuelle Aktivitäten des ITG im Bereich

Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung und Technikgestaltung

Die folgende zusammenfassende Übersicht zeigt einen Ausschnitt der bisherigen und aktuellen Aktivitäten des TaT innerhalb des Themenbereiches Technikfolgenabschätzung, -bewertung und -gestaltung.

Vergleichende Lebenszyklusanalyse Schmier- und Verfahrensstoffe

Obwohl aufgrund vor-wissenschaftlicher Vermutungen erst einmal anzunehmender Vorteile hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit, haben biogene, leicht abbaubare, also wahrscheinlich umweltschonende(re) Schmier- und Verfahrensstoffe gegenüber eingeführten mineralölbasierten Stoffen (Schwerpunkt Hydraulikflüssigkeiten) am Markt mit erheblichen Akzeptanzproblemen zu kämpfen.

Das Thema ist landwirtschaftspolitisch und umweltpolitisch außerordentlich relevant, aber auch - wegen der bisherigen Marktsituation - durchaus brisant.

Die Studie zielte darauf ab, Grundlagen für eine vergleichende Lebenszyklusanalyse von Schmier- und Verfahrensstoffen auf Mineral- und Rapsölbasis zu erarbeiten.

In diesem Sinne stand die Überprüfung der Annahme, daß mineralölbasierte Stoffe umweltschädlicher und damit auf die Dauer volkswirtschaftlich nachteilig seien, im Mittelpunkt des Untersuchungsinteresses.

Exemplarisch sollte zugleich das Instrument der vergleichenden Lebenszyklusanalyse evaluiert und weiterentwickelt werden.

Durchgeführt wurden im wesentlichen Aktenanalysen und Expertenbefragungen im Sinne des von Hülsmann und Tschiedel entworfenen und von Becker weiterentwickelten Objektinterviews. Die Methode konnte weiterentwickelt, die Hypothese wesentlich bestätigt werden.

Es handelte sich um eine traditionelle Studie im Sinne dezisionistisch orientierter Politikberatung. Die Wirksamkeit seiner Ergebnisse muß im wesentlichen in der Stützung der politischen Argumentation und der begleitenden Betreuung von Unternehmen gesehen werden, die den Einsatz umweltschonender Schmier- und Verfahrensstoffe nachweislich ausweiten konnten.

(Abgeschlossen; Unterstützung: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn).

Feldversuche zum Einsatz von "Bioöl" als Hydraulikflüssigkeit bei kommunalen Bauhöfen und Straßenmeistereien

Mit dem Ziel, die Einsatzfähigkeit umweltschonender Schmier- und Verfahrensstoffe zu überprüfen und die entsprechenden Flüssigkeiten zu optimieren, begleitete das ITG einen umfangreichen Feldversuch bei kommunalen Bauhöfen und Straßenmeistereien sowie kleiner und mittlerer Unternehmen. Weiteres Ziel war es, durch entsprechende Maßnahmen, die überprüften Einsatzmöglichkeiten bekanntzumachen.

Es handelt sich um eine kombinierte politikberatende und akzeptanzfördernde Maßnahme, in die neben der Feldversuchsorganisation und -begleitung gezielte Akzeptanzstudien und eine Entsorgungsstudie eingebunden waren und sind.

Die Studie hat insofern exemplarischen Charakter, als sie typische Akzeptanzhemmnisse bearbeitet:

(Laufend; Unterstützung: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn)

Akzeptanzerhöhung

Inhaltlich und faktisch nahe angegliedert ist ein Projekt zur Akzeptanzerhöhung umweltschonender Schmier- und Verfahrensstoffe durch Ausarbeitung von Beschlußvorlagen und die Durchführung moderierter Veranstaltungen.

(Laufend; Förderung: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn)

Technikfolgenabschätzung Virtual Reality

Thematischer Gegenstand der Untersuchung ist eine systematische Betrachtung der prognostizierbaren technischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Verbreitung von Virtual-Reality-Systemen in unterschiedlichen Lebens- und Produktionsbereichen. Ebenso wie die Studie zur Mikrosystemtechnik (s.u.) wurde dieses Projekt in Kooperation mit MST Aerospace Köln bearbeitet.

Als vorrangig vor der thematischen Aufgabenstellung muß die Zielsetzung des Aufbaus einer Sachverständigenkapazität für Technikfolgenabschätzung und -bewertung in NRW im Transferbereich zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie im interdisziplinären Verbund angesehen werden.

Die in diesem Rahmen etablierte Kapazität soll sowohl selbst Politikberatung leisten als auch weitere konkrete Projekte hinsichtlich Fragen der Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung und Technikgestaltung beraten und durchführen. Zu diesem Zweck wurde ein dynamisches Netzwerk konzipiert (und am Thema exemplarisch) "in Anspruch genommen".

Die VR-Technologie wurde vor dem Hintergrund verschiedener Kriterien als Thema für eine TA-Untersuchung ausgewählt. Es handelt sich nicht nur um eine komplexe und innovationsträchtige Technologie mit möglichen Einsatzeffekten in unterschiedlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen, sondern auch mit abschätzungsbedürftigem hohen Forschungs- und Entwicklungsbedarf in diversen Disziplinen.

Die gegenstandsbezogenen Fragestellungen konnten - mit Hilfe des herangezogenen Netzwerks - bis hinein in Handlungsempfehlungen entwickelt werden.

Für das Verfahren muß festgestellt werden, daß in einem derartigen Entwicklungsfeld die angestrebte Betroffenenbeteiligung kaum aktivierbar ist. Demgegenüber bewährt sich die Bildung von themenbezogenen Netzwerken, welche über Befragungen und Workshops aktiviert und "nutzbar gemacht" werden können. Trotz ausgearbeiteter Handlungsempfehlungen ist davon auszugehen, daß wegen fehlenden Handlungsdrucks der Einfluß auf politische und wirtschaftliche Entscheidungen im vorliegenden Fall eher gering ist.

(Abgeschlossen; Förderung: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf)

Koordination des Projekts "Strukturwandel durch Organisationsentwicklung und Qualifizierung in kleinen und mittleren Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie"

Einen erheblich stärker prozeßbegleitenden moderierenden und orientierenden Charakter hat das laufende Projekt zur Textil- und Bekleidungsindustrie. Hier geht es um durch betriebliche Reorganisation und Qualifizierung erzielbare Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen.

Traditionell hat die Textil- und Bekleidungsindustrie zur wirtschaftlichen Entwicklung im Münsterland beigetragen. U.a. internationale Rahmenbedingungen, notwendig gewordene Produktionsverlagerungen ins Ausland und nicht zuletzt die sich anbietende Umstellung auf Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen haben die Branche vor neue Herausforderungen gestellt. Der Anpassungsprozeß an strukturelle Veränderungen erfordert geeignete Strategien zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Das (laufende) Projekt soll dazu beitragen, bedrohte Arbeitsplätze in der Textil- und Bekleidungsindustrie des Münsterlandes insbesondere durch Qualifizierungsmaßnahmen und Maßnahmen der Organisationsentwicklung (Reorganisation) zu sichern. Vor dem Hintergrund der skizzierten Projektziele beziehen sich die vorgesehenen betriebsinternen sowie -übergreifenden Maßnahmen (Defizitanalysen, Qualifizierungs- und Reorganisationsempfehlungen, Innovationsseminare, Transferworkshops) auf eine innovationsbegleitende Organisations- und Technikgestaltung, die insbesondere auch partizipationsorientierte Elemente integriert (Stichwort "Mitarbeiter-/Mitarbeiterinnenbeteiligung").

An dem Projekt sind neben dem TaT auch die Technologieberatungsstelle beim DGB, Regionalstelle Münster, das Berufsfortbildungswerk Rheine und die DIALOG-Gesellschaft für Bildung und Entwicklung, Greven, beteiligt. Das Projekt wird durch einen Beirat begleitet, der sich u.a. aus Vertretern von Verbänden, Gewerkschaften, Einrichtungen der Wirtschaftsförderung zusammensetzt.

(Laufend; Förderung: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf).

Methodenentwicklung

Ein weiteres aktuelles Projekt - das "Verbundprojekt Innovationsorientierte Technikfolgenabschätzung und -gestaltung in NRW" - wurde bereits in der letzten Ausgabe der TA-Datenbank-Nachrichten [Nr. 3, Okt. 1996] vorgestellt. Dieses Projekt führt das TaT in Kooperation mit der FernUniversität Hagen und dem Sekretariat für Zukunftsforschung, Gelsenkirchen, durch. Ausgangspunkt für dieses Verbundprojekt sind die im Rahmen der Erstellung der Dokumentation "Technikfolgenforschung NRW 1995" festgestellten Defizite im Bereich der Methoden der Technikfolgenabschätzung: "Das Ziel des Verbundprojektes ist es, einen Beitrag zur qualitativen Verbesserung von TA-Dokumentationen zu leisten, die Durchführung von TA-Studien in Wirtschaftsunternehmen effizienter zu gestalten und einen gezielten Zugang zum aktuellen Forschungsstand im Bereich Technikfolgenabschätzung zu erleichtern." (ebenda, S. 55)

(Laufend; Förderung: Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf)

TA Mikrosystemtechnik - Methode und Ergebnisse

Mikrosysteme sind Verheißung auf neue faszinierende Anwendungsmöglichkeiten von Technik, getrieben zum Beispiel von Leitbildern wie der minimal invasiven Medizin. Dabei ist die aktuelle Entwicklungsarbeit alles andere als spektakulär - nicht wegen ihrer technischen Innovationsmöglichkeiten und der geleisteten Forschungsarbeit - aber die Anwendung der Technologie ist bisher nicht schlagzeilentauglich.

Es handelt sich um ein typisches Beispiel für die Notwendigkeit technikinduzierter TA: Für ein wissenschaftlich und technisch gut entwickeltes "Produkt" werden marktfähige Anwendungspotentiale gesucht. Die Anwendungspotentiale können, wenn sich denn jemand dafür interessiert, hinsichtlich ihrer sozialen und ökologischen Folgen abgeschätzt werden.

In der vorherrschenden Sichtweise werden solche Überprüfungen nach wie vor als drohende Aussagen zu technikverhindernden oder -verzögernden Argumentationen gesehen. Im vorliegenden Projekt, das vom Institut für Technik und Gesellschaft in Kooperation mit MST Aerospace Köln durchgeführt wurde, ging es vor allem um zweierlei:

In der Vielfältigkeit der Einsatzmöglichkeiten liegen die besonderen Chancen und Risiken der Mikrosystemtechnik. Als Schlüsseltechnologie ist sie Grundlage in zahlreichen anderen technologischen Bereichen und wird dort die Entwicklung nachhaltig beeinflussen.

Um die Entwicklungsmöglichkeiten der Mikrosystemtechnik abzuschätzen, wurden im Rahmen von Experteninterviews bisherige Hemmnisse und treibende Faktoren identifiziert und gleichzeitig bisherige Maßnahmen zur Unterstützung der Technologieentwicklung analysiert; ebenfalls wurden die Ergebnisse umfangreicher Literaturanalysen herangezogen. Gleichzeitig wurde in Hinblick auf technologische Leitbilder eine Interessengruppenbefragung durchgeführt. (Zu den Konzepten der Betroffenenbeteiligung vgl. auch Becker 1996) Die gewonnene Zielgewichtung gab unter Berücksichtigung von Ergebnissen ähnlicher Studien wesentliche Trends wieder. Insbesondere waren für die befragten Interessengruppen die Bereiche Wiederherstellung der physischen oder psychischen Gesundheit im Krankheitsfall und die Erhaltung des Gesundheitszustandes zusammen mit dem Bereich der Verbesserung der physischen Umweltqualität besonders wichtig. Diese drei Interessenbereiche heben sich von den restlichen Zielen deutlich ab.

Eine Zuordnung der erwarteten positiven und negativen Effekte auf Grundlage der Experteninterviews ergab eine Korrelationsmatrix, die Ausgangspunkt für die Identifikation der Entwicklungslinien mit den weitreichendsten Auswirkungen war. Unter mehreren Einsatzbereichen wurden insbesondere Kommunikations- und Gebrauchsgütertechnik, Umwelttechnik, Gebäudetechnik, Luft- und Raumfahrt, Sicherheitstechnik, Medizintechnik, Fertigungs- und Verfahrenstechnik, Kraftfahrzeug- und Verkehrstechnik betrachtet. Je Anwendungsbereich wurde eine Folgenanalyse auf Grundlage der Experteninterviews und der Literaturanalyse durchgeführt - besonders wichtige Aspekte ergaben sich durch die Auswertung, ob bestimmte Effekte den erhobenen Zielvorgaben zuwiderlaufen oder deren Erreichung unterstützen.

Neben der Folgenidentifizierung war auch die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen Ziel der Analyse; sowohl für einzelne Unternehmen als auch für staatliche Förderprogramme gibt es spezifischen Handlungsbedarf. Gerade an Unternehmen werden erhebliche Anforderungen hinsichtlich ihrer Risikobereitschaft gestellt, die durchaus die Finanzierungsmöglichkeiten von Einzelunternehmen übersteigen können. Dadurch ergibt sich einerseits ein Zwang zur Kooperation mit anderen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, andererseits können sinnvolle Teil- oder Zwischenlösungen angestrebt werden, die durchaus auch jetzt schon gewinnbringend vermarktet werden können, um Investitionsbarrieren herabzusetzen. Dabei werden auch neue Anforderungen an Kooperations- und Organisationsmodelle gestellt, auf die sich beteiligte Unternehmen einstellen müssen (vgl. Altmann 1994, 76 f.).

Als politische Handlungsmöglichkeit wurde insbesondere die Einrichtung von längerfristig angelegten Leitprojekten vorgeschlagen, die unterschiedliche Entwicklungslinien integrieren können. Die sinnvollerweise - gerade in Nordrhein-Westfalen - dezentral angelegten Kompetenzzentren für TA-Studien zu unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten können und sollten nach den Erfahrungen des ITG mit seinen unterschiedlichen Studien, von denen hier eine Auswahl vorgestellt wurde, organisiert werden über ein TA Basisnetzwerk (z.B. AKTAB NRW) [siehe TA-Datenbank-Nachrichten Nr. 1, März 1996] und durch schnell aktivierbare themenspezifische Netzwerke (zum Beispiel über das ITG im TaT für Fragen der innovationsorientierten und innovationsorientierenden umwelt- und sozialverträglichen Technologien).

(Das Projekt wurde durch das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, gefördert; der Abschlußbericht wurde Ende 1993 vorgelegt.)

Ausblick

Das vorgestellte Konzept von Technikforschung ist noch nicht "Akzeptanzstand" bei potentiellen Nachfragern am Markt. Dies ist jedoch eine Notwendigkeit angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungslinien. Deshalb geht das ITG davon aus, daß mit der Umsetzung solcher Konzepte nicht gewartet werden darf. Im Gegenteil, das ITG wird daran arbeiten, die Notwendigkeit und Problemlösungsadäquanz von innovationsorientierter und innovationsorientierender Technikfolgenabschätzung, Technikbewertung und Technikgestaltung im Sinne umwelt- und sozialverträglicher Technologieentwicklung methodisch, inhaltlich und nachfrageorientiert weiterzuentwickeln, bekanntzumachen und durchzusetzen.

Wer an einer solchen Zusammenarbeit interessiert ist, ist eingeladen, sich an den skizzierten Netzwerken zu beteiligen.

Literatur

Altmann, Thomas (1994):
Technikfolgenabschätzung und Bewertung von Mikrosystemen.
Zukünfte Nr. 8, 5/94, S. 74-77.

Becker, Thomas (1996):
Netzwerke als Instrumente einer Technikfolgenabschätzung und -bewertung.
Soziale Technik 2/96, S. 13-15.

MST Aerospace; TaT Transferzentrum für angepaßte Technologien (Hrg.) (1993): Technikfolgenabschätzung und -bewertung von Mikrosystemen. Endbericht für das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie NRW. Köln, Rheine.
(Der Bericht kann über das TaT bezogen werden.)

Kontakt

Prof. Dr. Robert Tschiedel
TaT Transferzentrum für angepaßte Technologien GmbH
Institut für Technik und Gesellschaft (ITG)
Hovesaatstraße 6, D-48432 Rheine
Tel.: +49 5971 990-100, -111