Ex-ante Evaluation von Investitionsalternativen

Am Beispiel von Wissenstransfer-, Lern- und Innovationsprozessen

  • Matthias Müller Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Innovationsökonomik
  • Muhamed Kudic Universität Bremen, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbes. Innovations- und Strukturökonomik
  • Andreas Pyka Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Innovationsökonomik

Abstract

Der Beitrag zeigt, wie mit Hilfe der Methode der agentenbasierten Modellierung
und Simulation (ABMS) ein Beitrag zur ex-ante Policy-Beratung
geleistet werden kann. Anhand eines exemplarischen Anwendungsfalls,
der VISIBLE Simulationsumgebung („Virtual Simulation Lab
for the Analysis of Investments in Learning and Education“), diskutieren
wir die Konsequenzen unterschiedlicher Kooperationsförderinstrumente
für Wissensdiffusionsprozesse in Netzwerken am Beispiel der
Region Heilbronn-Franken. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass die
strukturelle Konfiguration eines regionalen Innovationssystems eine
zentrale Bedeutung für die Gestaltung von Kooperationsfördermaßnahmen
hat und dass Interventionen, die darauf abzielen, Wissenstransfer
zwischen den Akteuren anzuregen, genau die entgegengesetzten Wirkungen
entfalten können.

Veröffentlicht
18.12.2017
Ziterweise
MÜLLER, Matthias; KUDIC, Muhamed; PYKA, Andreas. Ex-ante Evaluation von Investitionsalternativen. TATuP Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis, Karlsruhe, Jg. 26, Nr. 3, S. 51-57, Dez. 2017. ISSN 2199-9201. Verfügbar unter: <http://www.tatup.de/?journal=tatup&page=article&op=view&path%5B%5D=67>. Datum des Zugriffs: 16 Jan. 2018. DOI: https://doi.org/10.14512/tatup.26.3.51.